Hunde vegan ernähren?

Hunde vegan ernähren?
Foto von Franz-3 via Flickr / Lizenz: Creative Commons 2.0

Für viele Tierhalter ist die Frage heikel bis garstig: Kann - muss - darf man Hunde vegan ernähren? Ist das schon Tierquälerei? Muss - darf - man zwischen dem Wohl eines Hundes und dem der Nutztiere abwägen?

Wir haben dennoch recherchiert. Und wie sich zeigt, ist die Situation viel einfacher als gedacht, denn auf Hunde trifft fast dasselbe zu wie auf Menschen: Wer sich vegan ernährt, lebt gesünder und länger.

Zumindest ist das die Tendenz, die die Studienlage hergibt. Die ist zugegeben etwas dünn und nicht immer hieb- und stichfest. Aber man darf weitgehend sicher sein, dass eine vegane Ernährung einem gesunden, langen Hundeleben nicht im Weg steht.

Dennoch gibt es dabei einiges zu beachten. Bei Welpen sollte man einen Tierarzt zu Rate ziehen, da er fürs Wachstum viele Proteiene benötigt. Auch kann eine zu rapide Umstellung zu Verdauungsproblemen führen, weshalb es, je nach Tier, ratsam sein kann, das Fleisch nur nach und nach durch Pflanzliches zu ersetzen.

Darüber hinaus enthalten Pflanzen, wie beim Menschen, nicht alle Nährstoffe. Diese sind aber in der Regel bei veganem Futter bereits beigegeben.

Viele Hundehalter mögen eine vegane Ernährung ihres Vierbeiners skeptisch sehen. Doch der Schaden, der durch eine fleischliche Ernährung entsteht, ist immens. Schließlich subventionieren Hundehalter die Massentierhaltung, indem sie ihr erlauben, Fleischabfälle zu vergolden. In Deutschland mit insgesamt etwa einer Milliarde Euro im Jahr - fast vollständig unnötig.

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