Immer weniger Fleisch in der Mensa der Uni Ulm

Immer weniger Fleisch in der Mensa der Uni Ulm

Auf dem Speiseplan der Mensa der Ulmer Uni zieht sich Fleisch nach und nach zurück. Die Vegionale hat darum mit dem Küchenleiter vom Studierendenwerk gesprochen.

“Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.”

Das sagte Max Planck vor ziemlich langer Zeit über wissenschaftliche Wahrheiten. Ähnlich verhält es sich auch mit der Ernährung, und das kann man an kaum einem Ort besser beobachten als da, wo sich Max Planck in Ulm heute am wohlsten würde - an der Uni Ulm,

Dort versorgt das Studierendenwerk in der Mensa jeden Tag mehr als 2.200 Personen mit günstigem und gutem Essen. Fleisch, die alte Wahrheit, wird dabei immer seltener aufgetischt. Nur noch etwa ein Viertel aller Gerichte enthält totes Tier, der Rest ist vegetarisch oder vegan. Das ist zum Teil gewollt, weil das Studierendenwerk sich als Großversorger in der Verantwortung fühlt, spiegelt aber zum Teil auch einen Wandel in den Ernährungsgewohnheiten.

Ähnlich sieht es übrigens beim Kaffee aus. Wenn er an den Automaten mit Milch herausgelassen wird, ist die Milch zu fast der Hälfte schon eine Pflanzenmilch.

Wenig hat uns von der Vegionalen so viel Hoffnung gemacht wie der Besuch in der Mensa der Uni Ulm. In unserem Magazin werdet ihr im Interview mit dem Küchenleiter lesen, wie der Veganismus in der Systemgastronomie ankommt.

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