Philosophie
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Vom Abolitionismus zur politischen Integration von Tieren
Viele Philosophen und Ethiker verzichten seit langem auf Fleisch. Eine inspirierende Perspektive auf das Zusammenleben von Mensch und Tier bildete sich aber erst in den letzten Jahren.
Das Unbehagen daran, Tiere zu essen, ist uralt. Seit jeher weigern sich die großen Denker fast aller Epochen, zu vergessen, dass das Stück Fleisch, das saftig und fettig auf ihrem Teller liegt, einmal ein Tier war. Der Begründer der Mathematik, Pythagoras, verzichtete angeblich auf Fleisch, wie auch viele Jahrhunderte später der Begründer der Relativitätstheorie, Ulms größter Nestling Albert Einstein, und, zwischen und nach ihnen, Hunderte weitere exzellente Köpfe, darunter Leonardo da Vinci, Mohandas Ghandi, Charles Darwin, Leo Tolstoin, Wilhelm Busch, Lewis Hamilton, Rob Zombie und viele mehr. Es gehört zur emotionalen Grundausstattung des Menschen, Empathie mit Tieren zu empfinden. Der antike Vegetarismus hallt noch in der Bibel nach, wenn Paulus den Korinthern schreibt, dass „wir weder besser noch schlechter [sind], ob wir nun das Fleisch essen oder nicht” – ein klarer Hinweis darauf, dass es unter frühen Christen verbreitet war, aus ethischen Gründen auf Fleisch zu verzichten. Im 19. Jahrhundert wurde der Vegetarismus zur Bewegung, wofür die 1847 gegründete Vegetarian Society steht. Der Veganismus dagegen entstand erst im 20. Jahrhundert (die Vegan Society 1944). Er verzichtet nicht nur auf Fleisch, sondern auf alle tierischen Produkte – Milch, Eier, Wolle, Pelze, Leder, selbst Honig – da diese, sobald sie industriell hergestellt werden, Ausbeutung und Leid verursachen. Di
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Trolle gegen Veganismus
Ein angeblicher Whistleblower berichtet über antivegane Propaganda durch die Fleischindustrie: Diese bezahle Menschen dafür, eine tierleidfreie Ernährung online schlecht zu reden. Die antiveganen Trolle geben sich als gesundheitsgeschädigte Ex-Veganer aus, dramatisieren Nährstoffmängel, verherrlichen Fleisch als Superfood, übertreiben die Profite der Hersteller von Ersatzprodukten, greifen Tierschutzorganisationen wie PETA an und streuen falsche Daten über tote Tiere bei Getreideernten.