Gastronomie
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„Mein Lieblingsessen ist immer noch der Zwiebelrostbraten mit Kässpätzle“
Man sieht Hartmut Distel nicht eben an der Nase an, dass er ein veganer Ernährungsberater ist. Zumindest entspricht der 56-Jährige nicht dem Klischee, dass Veganer nur Möhren und Tofu essen …
Man sieht Hartmut Distel nicht eben an der Nase an, dass er ein veganer Ernährungsberater ist. Zumindest entspricht der 56-Jährige nicht dem Klischee, dass Veganer nur Möhren und Tofu essen und dauernd Yoga üben. Distel, der auch Serviceleiter der Virtschaft ist, Ulms veganem Restaurant, stellt sich unverkrampft als „Hardy” vor. Er wurde vor acht Jahren vegan, nachdem er einen Herzinfarkt erlitten hatte. Weil er dem Tod von der Schippe gesprungen war, reflektierte er vieles, darunter das ethische Problem, dass Tiere leiden, Gewalt erfahren oder sterben müssen, damit er seinen geliebten Zwiebelrostbraten nach Allgäuer Art mit Kässpätzle essen kann. Ohne Tod kein Fleisch „Ich habe mir lange eingeredet, dass es ok ist, wenn ich mein Fleisch beim Metzger kaufe. Aber das ist es nicht. Je mehr ich mich informierte, umso klarer wurde mir, dass es kein Fleisch, keine Milch und keine Eier ohne Gewalt, Tod und Ausbeutung gibt,” erzählt Hardy. Mit der Entscheidung, fortan vegan zu leben, verlor er aber nicht seine Liebe zu Rostbraten und Spätzle. So einfach läuft es nicht. Also recherchierte und experimentierte er. Spätzle kann man etwa mit weniger Wasser herstellen, so dass sie auch ohne Ei fest werden, alternativ verwendet Hardy gerne Johannisbrotmehl oder eben den Eiersatz, den man im Supermarkt kaufen kann. Das Original womöglich übertroffen Auch auf seinen geliebten Cappuccino mit Mi
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Die vegane Speisekarte
Wenn Veganer essen gehen, sparen sie Zeit bei der Auswahl. Schließlich gibt es meistens eh nur ein oder zwei Gerichte. Die Vegane Speisekarte macht’s noch einfacher: Sie bringt die veganen Optionen von 20 Restaurants in der Region auf eine einzige Karte.
Wenn Veganer essen gehen, sparen sie Zeit bei der Auswahl. Schließlich gibt es meistens eh nur ein oder zwei Gerichte. Die Vegane Speisekarte macht’s noch einfacher: Sie bringt die veganen Optionen von 20 Restaurants in der Region auf eine einzige Karte. Gasthof zur Münz (Günzburg) – Gemischter Salat; Pommes Zebrano (Günzburg) – Pommes; Nudeln mit Tomatensoße; Veganer Burger Gaststätte Zur Post (Leipheim) – Gemischter Salat; Gegebenenfalls Wochengerichte Gasthaus zur Linde (Günzburg) – Gemischter Salat; Allgäuer Krautkrapfen Pfannkuchenhaus (Ulm) – Gemischter Salat; Pommes Klosterbräustuben (Obereichingen) – Gemischter Salat; Pommes; Gefüllte Paprikaschoten; Krautkrapfen Barfüßer (Weißenhorn) – Beilagensalat; Falafel Bowl; Pommes Anno 1460 (Weißenhorn) – Gemischter Vorspeisensalat & Cherrytomaten; Orientalisch gefüllte rote Paprika; In Maismehl gebackenes Gemüse; Asiatische Gemüsepfanne; Süßkartoffel-Pommes Restaurant Posthorn (Neu-Ulm) – Grillgemüse (Ohne Parmesan bestellen) Taverne zum Griechen (Neu-Ulm) – Fava mit Kapern; Gegrillte Artischockenherzen; Oliven und Peperoni; Knoblauchbrot; Rosmarinkartoffeln Meteora (Senden) – Vorspeisen (Riesenbohnen, Oliven, Fladenbrot, Knoblauchbrot, gegrillte Paprika); Bohnensuppe; Kartoffelscheiben; Beilagensalat Oberland (Illertissen) – Geröstetes Weißbrot; Gegrillte Peperoni; Gemischter Salat Carina’s ur’Schlössle (Unterknöringen) –
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Vegan Essen gehen in der Region
Ein Blick in die vegane Gastronomie in Ulm, Neu-Ulm und Günzburg - und Restaurants, bei denen man auch pflanzlich essen kann.
Für Veganer ist auswärts Essen oft schwierig. Unser Gastroguide führt daher durch die pflanzliche Küche von Ulm, Neu-Ulm und Günzburg. Den Anfang machen die Restaurants, in denen es nur Veganes gibt, dann folgen Empfehlungen, wo man auch eine gute vegane Auswahl hat. Übrigens: Wir haben auch eine Kartenansicht der veganen Gastronomie in der Region - und eine Übersicht, wo es nur ein oder zwei Gerichte gibt. Ganz und gar vegan! VeggyGo Das VeggyGo bringt fast schon belgische Imbiss-Vibes nach Neu-Ulm. Nur eben vegan. Der Imbiss ist modern und aufgeräumt und brutzelt fantastische vegane Burger: das selbstgemachte "Vleisch" fett und saftig, der vegane Käse schön schmelzend, Pommes mit Saucen und Extra - etwa Kimchi - mehr als nur eine Beilage. Das VeggyGo zwischen Donaucenter und Herdbrücke ist die erste (und bisher einzige) Filiale des Franchises aus Neu-Ulm, das erst Ende 2024 eröffnet hat. Neben Burgern serviert die Köchin auch Gesundes: Falafel, Cigköfte und Bowls. Marienstraße 7, Neu-Ulm Virtschaft Die Virtschaft auf dem Kreuz kocht gutbürgerlich-vegan. Es liegt in einem gemütlichen Winkel der Ulmer Altstadt, die Atmosphäre ist gemütlich, man sitzt an gebeizten Tischen, und bekommt die schwäbischen Klassiker: Kässpätzle, Zwiebelrostbraten und Pilzcremegeschnetzeltes, dazu hausgemachte Vleischküchle, Brezel-Knödel oder Ofenkartoffel mit Pulled BBQ (Bild). Wo sonst können Vegan


