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Gastronomie
Vegan Essen gehen in der Region
Ein Blick in die vegane Gastronomie in Ulm, Neu-Ulm und Günzburg - und Restaurants, bei denen man auch pflanzlich essen kann.
Für Veganer ist auswärts Essen oft schwierig. Unser Gastroguide führt daher durch die pflanzliche Küche von Ulm, Neu-Ulm und Günzburg. Den Anfang machen die Restaurants, in denen es nur Veganes gibt, dann folgen Empfehlungen, wo man auch eine gute vegane Auswahl hat. Übrigens: Wir haben auch eine Kartenansicht der veganen Gastronomie in der Region - und eine Übersicht, wo es nur ein oder zwei Gerichte gibt. Ganz und gar vegan! VeggyGo Das VeggyGo bringt fast schon belgische Imbiss-Vibes nach Neu-Ulm. Nur eben vegan. Der Imbiss ist modern und aufgeräumt und brutzelt fantastische vegane Burger: das selbstgemachte "Vleisch" fett und saftig, der vegane Käse schön schmelzend, Pommes mit Saucen und Extra - etwa Kimchi - mehr als nur eine Beilage. Das VeggyGo zwischen Donaucenter und Herdbrücke ist die erste (und bisher einzige) Filiale des Franchises aus Neu-Ulm, das erst Ende 2024 eröffnet hat. Neben Burgern serviert die Köchin auch Gesundes: Falafel, Cigköfte und Bowls. Marienstraße 7, Neu-Ulm Virtschaft Die Virtschaft auf dem Kreuz kocht gutbürgerlich-vegan. Es liegt in einem gemütlichen Winkel der Ulmer Altstadt, die Atmosphäre ist gemütlich, man sitzt an gebeizten Tischen, und bekommt die schwäbischen Klassiker: Kässpätzle, Zwiebelrostbraten und Pilzcremegeschnetzeltes, dazu hausgemachte Vleischküchle, Brezel-Knödel oder Ofenkartoffel mit Pulled BBQ (Bild). Wo sonst können Vegan
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Politik & Recht
EU möchte Sojaschnitzel zensieren
Das Europaparlament wollte Titel wie „Schnitzel“ oder „Wurst“ für vegane Speisen verbieten - scheiterte aber an überraschendem Widerstand. Ein Kompromiss verbietet aber doch einige Begriffe.
Im Herbst erntete das Europaparlament reichhaltig Spott und Häme. Das EU-Organ hatte sich der Fleischindustrie etwas zu offensichtlich als linke Hand angeboten. Folgendes war geschehen: Das Parlament bestätigte den Gesetzesentwurf Amendment 113, den die französische konservative EVP-Abgeordnete Céline Imart eingebracht hatte. Dieser sollte Bezeichnungen wie etwa „Vegane Wurst” oder „Soja-Schnitzel” EU-weit verbieten. Mehr als 30 Begriffe – darunter auch Burger, Wurst, Steak, Speck und Brust – bleiben demnach Waren vorbehalten, die Teile toter Tiere enthalten, angeblich, um zu verhindern, dass der Verbraucher in die Irre geführt wird. „Es geht um Transparenz und Klarheit für den Verbraucher und um Anerkennung für die Arbeit unserer Landwirte", sagte Imart in der Parlamentsdebatte. Es folgten entschiedene Proteste aus der Wirtschaft. Nicht nur von den Herstellern veganer Ersatzprodukte, sondern auch von Aldi, Lidl und Burger King. Unter dem Dach der Ernährungsorganisation ProVeg verfassten 21 Unternehmen und Verbände einen offenen Brief an die Abgeordneten: „Vertraute Begriffe helfen Verbrauchern, Geschmack, Textur und Zubereitung eines Lebensmittels einzuschätzen. Kombiniert mit eindeutigen Zusatzangaben wie ‚rein pflanzlich' gewährleisten sie Transparenz und Orientierung", so der Brief. "Sprachverbote, die nur der Fleischindustrie nützen." Die Rügenwalder Mühle, ein Pionier der

