Animal Rights Watch
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Politik & Recht
Schlachthofprozess: Aktivisten verlieren vor Gericht
Das Oberlandesgericht Oldenburg verurteilt zwei Tierrechtsaktivisten zu Schadensersatz, weil sie zeigen, wie qualvoll die Betäubung von Schweinen durch CO2 ist.
Im Frühjahr 2024 drangen die Agrarwissenschaftlerin Anna Schubert und der Fotograf Hendrik Haßel nachts in den Schlachthof der Brand Qualitätsfleisch in Lohne, Landkreis Vechta, ein. Mit versteckten Kameras filmten sie, wie Schweine in Gondeln in einen Schacht mit hochkonzentriertem Kohlendioxid gefahren und so betäubt werden - nach ihren Aussagen ein Erstickungskampf unter Panik, Schmerzen und Todesangst. ARIWA, wo die beiden Mitglied sind, veröffentlichte später einen von Schubert moderierten Film. Zusätzlich zeigten die beiden Ausschnitte auf ihrem Instagram-Kanal „Schlachthofprozess“. Beide Videos sind nicht mehr verfügbar. Aber man kann es in Auszügen noch sehen, etwa auf dem Youtube-Kanal der BILD. Aber Achtung, ihr braucht starke Nerven: https://www.youtube.com/watch?v=vphX6tqpBP8 Habt ihr es gesehen? Genau das passiert vielen tausend Schweinen an jedem verfluchten Tag im Jahr, damit wir Menschen für einige Momente einen kulinarischen Genuss verspüren, der irgendwie angeblich besser ist als bei einem Sojaschnitzel. Allein in Ulm, wo einer der größten Schlachthöfe Süddeutschlands steht, gehen jeden Tag mehr als 3.000 Schweine durch diese Qual. Aber fahren wir fort mit der Juristerei, die auf den Vorfall folgte. Was die Gerichte entschieden haben Der Schlachthof verklagte die beiden Aktivisten, was zunächst keine Überraschung ist. Die Klage beschränkte sich aber nicht nur
