Gesundheit
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Ernährung & Gesundheit
Nährstoffe, die Veganern fehlen könnten
Die meisten Menschen, die vegan werden, fühlen sich dadurch gesundheitlich rasch besser, oft sogar erheblich. An sich ist das keine Überraschung …
Wer mehr Pflanzen isst, nimmt weniger Fett und weniger Kalorien zu sich, aber mehr Vitamine, Ballaststoffe und Antioxidantien. Dies ist, nach allem, was die Ernährungsforschung weiß, prima. Die meisten Langzeitstudien bestätigen das. Wo immer man auf Jahrzehnte hin beobachtet, welchen Einfluss die Ernährung auf die Gesundheit hat, zeigt sich, dass Veganer seltener krank werden und später sterben. Bei den meisten Krebsarten ist die Inzidenz unter Veganern deutlich geringer, ebenso bei den meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ob dies daran liegt, dass sie nichts Tierisches zu sich nehmen – wie Veganer gerne sagen – oder daran, dass sie tendenziell gesundheitsbewusster leben – wie Fleischesser oft einwenden –, wird wohl noch lange diskutiert werden. Man könnte sich aber darauf einigen, dass das Vegansein einem gesunden und langen Leben nicht im Weg steht. Wer sich von Obst und Gemüse in allen Farben, vor allem rot, blau und grün, sowie Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Saaten ernährt, kann kaum etwas falsch machen. Nichtsdestoweniger sollte man einige Nährstoffe im Blick haben und gegebenenfalls supplementieren: Calcium finden Veganer zwar reichlich in Kohlgemüse und Hülsenfrüchte. Da diese aber auch reich an Antagonisten wie Oxalsäure und Phytin sind, die die Calcium-Aufnahme hemmen, kann es dennoch zu einem Mangel kommen, der langfristig der Knochengesundheit schadet. Vitamin
