Restaurant
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Gastronomie
Das Virtshaus sagt Danke – die Virtschaft Hallo!
Im Februar schockte uns die News, dass das Virtshaus schließt. Es folgte ein Krimi um die Wiedereröffnung – mit einem gut gewürzten Happy End.
Im Frühjahr stand die Zukunft von Ulms edelstem veganem Restaurant auf Messers Schneide. Lu Patscheider, Gründer und Koch des Virtshauses im gemütlichen Stadtteil auf dem Kreuz, warf überraschend das Handtuch. Das verblüffte Team erfuhr davon quasi aus der Presse, die bereits den Nachruf gedruckt hatte. Schon wenige Wochen vorher, an Valentinstag, war Lu plötzlich aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen. Ausgerechnet als das Lokal mit 120 Reservierungen mehrfach komplett ausgebucht war. Hardy Distel, damals Serviceleiter, erhielt in der Früh einen Anruf: Lu könne nicht kommen; er solle entscheiden, ob überhaupt geöffnet werde. Damit hatte Hardy, ohne es zu wissen, das Zepter übernommen. Er rief das Team zusammen, das gemeinsam beschloss, „das zu rocken. Es ging uns erst mal nur darum, diesen Tag zu retten und den vielen Gästen die Enttäuschung zu ersparen, ihre Reservierungen so kurzfristig zu stornieren." Mit Erfolg. Zwei Wochen später, als Lu endgültig aufhörte, ging es dann nicht mehr nur um einen Tag oder eine Woche. Sondern um alles. Und erstmals nahm die Idee Gestalt an, das Lokal selbst fortzuführen oder neu zu erfinden. Hardy strahlt eine anpackende Zuversicht aus. Es ist kaum vorstellbar, dass er keine Lösung weiß, wenn man ihm ein Problem erzählt. Vermutlich war er genau der richtige Mann zur richtigen Zeit. Doch auch er hatte Zweifel: „Ich hatte keine Erfahrung dami
